Seit 17 Jahren bietet die Kunstschule Offenburg erfolgreich ein einzigartiges Orientierungs- und Vorbereitungsjahr für junge, an künstlerischen Berufen interssierte Menschen an: Das “Vorstudium und Orientierungsjahr Bildende Kunst”.
Studienjahr 2016/2017
12. Oktober 2016 - 11. Juli 2017
Das “Vorstudium und Orientierungsjahr Bildende Kunst” der Kunstschule Offenburg eröffnet jungen Erwachsenen ab 18 Jahren in einzigartiger Form und Zusammenstellung künstlerisch ausgerichtete Lern- und Orientierungsfelder. Die Schwerpunkte des Hauptunterrichts konzentrieren sich dabei auf die bildkünstlerischen Bereiche: Malerei, Grafik, Skulptur, Plastik, Objektkunst, Videoarbeit und Fotografie.

Ergänzende Begleitfächer mit Unterricht in TaiChiChuan, AiKiDo, Perkussion, Tanz und Bewegungsausdruck fördern die Bildenden Künste um Inhalte, die die Entwicklung weiterer wichtiger Grundlagen der schöpferischen Arbeit auslösen: die Ausformung elementarer Strukturen der Wahrnehmung, die Entwicklung geistiger und körperlicher Präsenz, Stärkung des Konzentrationsvermögens, Förderung von Entschlusskraft und allgemeiner Handlungssicherheit.

Als komprimiertes Studienjahr bietet das “Vorstudium und Orientierungsjahr Bildende Kunst” die notwendige zeitliche und strukturelle Basis zum Erwerb fachlicher Grundvoraussetzungen und dem Erlernen bzw. Vertiefen handwerklicher Kompetenzen. Die Erfahrung und Intensität eines täglichen Unterrichts gibt neue Impulse, die auch für die allgemeine persönliche Weiterentwicklung bedeutsam werden können.

Ein eigener, frei nutzbarer Atelierplatz entwickelt zusätzlich, über den Unterricht hinaus, die persönliche bildnerische Eigenständigkeit und Selbständigkeit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
Zusätzliche Angebote mit allgemeinen berufs- und alltagspraktischen Inhalten vervollständigen die Haupt- und Begleitfächer mit interessanten Übungen und Lernmodellen aus den Bereichen der Zeitorganisation, des persönlichen Managements, dem Kommunikationstraining und der Teamarbeit. Exkursionen in Museen und Ausstellungen der Region fördern die spannende Auseinandersetzung mit Aspekten der Kunst- und Kulturgeschichte sowie der Gegenwartskunst.

Vorträge schaffen Wissen und stellen Kontakt zu philosophischen und gesellschaftlichen Hintergründen her. Besondere Möglichkeiten, wie Besuche internationaler, zeitgenössischer Bühnenkünste im benachbarten Straßburg, Teilnahme an Projekten, freier Besuch der öffentlichen Kunstvorträge der Kunstschule Offenburg und weiterer ausgewählter Programmpunkte erweitern den persönlichen Horizont bzw. bauen ihn aus.

Das Konzept berücksichtigt, dass viele Ausbildungen und Berufsfelder enormen Veränderungen unterliegen. Damit einher gehen erhebliche Anforderungen an die Selbständigkeit, Kreativität und persönliche Fähigkeit zur Innovation. Auch größere Flexibilität, Selbstdisziplin, Initiativ- und Entscheidungsfreudigkeit der/des Einzelnen müssen vorhanden sein bzw. entwickelt werden. Auch die Fähigkeit zur Arbeit in Projektgruppen und im Team stellt heute eine grundlegende Notwendigkeit dar.

Um diesen Ansprüchen positiv begegnen zu können, ist der Erwerb breitangelegter Kompetenzen erforderlich.

Diese beruhen im Vorstudium und Orientierungsjahr zum einen auf unmittelbaren Praxiserfahrungen in den Lernfeldern der Künste. Zum anderen basieren sie zentral auf einer gezielten Ausbildung und Lernräumen bzw. Problemstellungen, die vom Dozententeam während des Jahres eröffnet und gestaltet werden. Vor allem aber werden sie durch die konkreten Tätigkeiten mit ihren „handfesten“ Aufgabenstellungen, Problemlösungen und in den projektorientierten Arbeitsprozessen erworben.

Das „Vorstudium und Orientierungsjahr Bildende Kunst“ bietet konzentriert den Erwerb grundlegender praktischer Fertigkeiten und Techniken der Bildkünste (Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie und Video). In diesem Zusammenhang können bzw. werden auch individuelle Arbeiten zur Vorbereitung von Bewerbungsmappen und zur Klärung des eigenen künstlerischen Berufswunsches entstehen.
Der Unterricht wird von qualifizierten, lehrerfahrenen Dozentinnen und Dozenten geleitet. Er findet wöchentlich von Montag bis Donnerstag, täglich statt. Hinzu kommen weitere Tage für Projekte und Exkursionen, die auch am Wochenende sein können. Der Freitag dient als persönlicher Studientag im Atelier.

Ergänzt wird der reguläre Wochenunterricht um mehrtägige Kunstworkshops mit Gastdozenten, etwa in den Bereichen Performance, Druckgrafik, Tanz, Trickfilm, Grundlagen digitaler Bildbearbeitung oder einem Wochenende wie dem „Zeichen-Crash“.

Das Orientierungsjahr beinhaltet ferner, eine Studienfahrt nach Berlin, die Teilnahme an ausgewählten Vorträgen zur Kunst und Kunstgeschichte, sowie den Besuch bestimmter zusätzlicher Kurse aus dem weiteren Programmangebot der Kunstschule Offenburg (Möglichkeit zur kostenlosen oder vergünstigten Teilnahme).

Eine wichtige Rolle spielt darüber hinaus der eigene Atelierplatz, der jedem/r Teilnehmer/in außerhalb der Unterrichtszeiten zur freien Verfügung steht. Dieses große Gemeinschaftsatelier befindet sich in der (von Grund auf renovierten) Villa Bauer. Es ist für die Teilnehmer/innen des Vorstudiums jederzeit frei nutzbar und ist ein inspirierender Ort, an dem zusätzliche bildnerische Arbeiten und Studien entstehen werden. Im Rahmen dieser freien Atelierzeit sind auch individuelle Besprechungstermine eingebettet, die Raum bieten, für Gespräche über die eigenen Arbeiten (z.B. Bewerbungsmappe), über andere Fragen der Kunst oder zu weiteren Themen in der Phase der persönlichen Orientierung.

In der ersten Häfte des Vorstudiums und Orientierungsjahres werden zudem ausgewählte Ausbildungsstätten (Hochschulen, Fachschulen u.a.) verschiedener Bereiche von Kunst, Design, Mode, Kunstpädagogik etc. besucht, um vor Ort Informationen zu späteren Ausbildungsmöglichkeiten aus erster Hand zu gewinnen und ihre Atmosphären kennen zu lernen.

Zusätzlicher Bestandteil - mit Blick auf einen späteren Beruf - ist ein zweiwöchiges Blockpraktikum. Es wird in einer selbstgewählten Einrichtung aus den Bereichen Grafik-Design, Werbung, Galerien, Kulturamt, freischaffende Kunst, Museum, Kunstpädagogik oder in einem anderen interessierenden Bereich absolviert.

Für die Fotografie stehen ein Fotostudio sowie Arbeitsplätze für die digitale Bildbearbeitung (Foto/Video) bereit.

Den Abschluss des Orientierungsjahres bildet die Bearbeitung und Herstellung eines eigenen künstlerischen Produkts oder Projektes, das im Rahmen der großen Abschlussausstellung in den Räumen des Kunstvereins Offenburg öffentlich vorgestellt wird.

Zeitplan
Wochenübersicht | 12. Oktober 2016 - 11. Juli 2017
8.30 - 9.30 Uhr 10.00 - 13.00 Uhr ab 14 Uhr bis abends
Mo Malerei
Grundlagen und künstlerische Malprozesse; freie u. angewandte Projekte; Figur, Akt-, Portrait, Landschaft, abstrakt u.a.
Freiarbeit im Studienatelier
Di TaiChiChuan
Fächerform und Übungen aus dem Qi Gong
Grafik/Zeichnen
Portrait, Figur, Akt, Objekt, freie und experimentelle Zeichnung, Schrift, Layout, freie und angewandte Projekte
Individuelle Beratung u. Moderation
oder
Freiarbeit im Studienatelier
Mi Perkussion
Afro-Cubanische Rhythmen
Skulptur und Objekt
Arbeiten mit Ton, Gips, Papier, Draht, Holz u.a. figürlich, abstrakt, freie und angewandte Projekte
Freiarbeit im Studienatelier
Do AiKiDo
Basisbewegungen u. Schwertarbeit
Fotografie und Video
Grundlagen und weiterführende Techniken, Studiofotografie, Trickfilm, Film und Filmschnitt
Impulse zur zeitgenössischen Kunst
danach
Freiarbeit im Studienatelier
Fr Studientag
Freiarbeit im Studienatelier
Hinzu kommen ...
> Workshop Performance Art
1 Woche mit Gastkünstlern
> Workshop Drucktechniken
> Kommunikationstraining Kompaktkurs
> Zeitmanagement Kompaktkurs
> wöchentl. Studientag (freitags)
> Praktikum 2 Wochen
> Studienfahrt nach Berlin 7 Tage
> Exkursionen zu Ausbildungsstätten (Hochschulen, Akademien und Fachschulen), Galerien, Künstlern und Museen der Region
> Tanz und Bewegungsausdruck
diverse Tagesworkshops
> sowie
  • Vortragspool zur freien Wahl
  • Freie Projekte
  • Kunstgeschichte im Gespräch
  • Sonder-Abo: "Kulturbus" zeitgenössische Bühnenkünste in Strasbourg (F)
  • Beteiligung an künstlerischen bzw. kunstpädagogischen Kursen und Projekten
  • Individuelle Moderationstermine zur persönlichen künstlerischen bzw. gestaltenden Arbeit und Mappendiskussion
  • Workshop "Zeichencrash"
Auf dem Areal der Kunstschule Offenburg, dem Kulturforum Offenburg, befinden sich in unmittelbarer Nähe auch eine große freie Musikschule. Für Teilnehmer aus dem Ausland bietet sich die Gelegenheit, beim „Institut für Deutsche Sprache, Offenburg“ Deutsch zu erlernen bzw. vertiefen - bis hin zur Prüfungsreife für deutsche Hochschulen.

Die Kunstschule führt eine Studentenetage mit 6 Zimmern, hier können Teilnehmer/innen von außerhalb ein Zimmer für die Dauer des Vorstudiums mieten.

Das Vorstudium und Orientierungsjahr der Kunstschule Offenburg wird erfolgreich seit 1999 für junge Leute aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland angeboten und in seinen Inhalten, Lehrkonzepten und Strukturen kontinuierlich modifiziert und aktualisiert.
Lehrkräfte
Barbara Ambs, Freischaffende Künstlerin, Studium an der Europäischen Kunstakademie Trier
Christine Bänninger, Kunststudium an der Gestaltungsschule Material und Form Luzern, freie künstlerische Tätigkeiten, lebt in Zürich
Ruth Birkenfeld, Illustratorin, Freischaffende Tätigkeit im Bereich Illustration und Trickfilm
Michael Blum, Freischaffender Künstler, Studium und Lehrauftrag an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Heinrich Bröckelmann, Studium der Jugend- und Erwachsenenbildung, Zusatzqualifikation „Gestaltberatung“, 1. Dan AiKiDo, Kunstschulleiter in Offenburg seit 1989
Andrea Budzinski, Freischaffende Fotografin
Daniel Depoutot, Freischaffender Künster, Metallbildhauer, Studium der Bildenden Kunst, Hochschule Strasbourg
Marie Dréa, Freischaffende Künstlerin, Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart, Stud. d. Kunstgeschichte
Karin Eschbach, Sozialarbeiterin, Mediatorenausbildung, Beraterin für Zeitmanagement und Rhetorik
Sabine Grislin, Akrobatin, Berufstänzerin
Stephan Hasslinger, Freischaffender Bildhauer, Hochschule für Bildende Künste in Bremen, Berlin und London
Moritz Lang, Grafik-Designer, Studium an der Freien Hochschule für Grafik-Design und Bildende Kunst in Freiburg
Renato Oggier, Freischaffender Künster, Studium an der Hochschule für Gestaltung in Luzern, London und Berlin
Angelika Nain, Absolventin der Freien Hochschule für Kunst und Gestaltung Freiburg, Freischaffende Künstlerin
Cristina Ohlmer, Freischaffende Künstlerin, Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart, Studienaufenthalt in China u.a.
Veronika Pögel, Hauptamtl. Mitarbeiterin der Kunstschule Offenburg, Studium des Design, (Kunst im öffentlichen Raum) Kunstpreisträgerin der Stadt Dortmund
Hans-Günther Saemann, Lehrbefähigung für Tai Chi („Yang-Stil“ nach Meister Yang ZhenHu), eigene Tai-Chi-Schule
Daniel Schay, Perkussionist, Musikschuldozent, Leiter der Offenburger Sambaschule
Tanja Truöl, Fotografin
Peti Wiskermann, Freischaffender Künstler, Performer

sowie weitere Lehrkräfte für Gastworkshops, Sonderaktionen, Projekte, etc.
Die Kunstschule Offenburg wurde 1987 von der Stadt Offenburg gegründet und arbeitet bis heute in ihrem Auftrag und mit ihrer Unterstützung. Seit 1989 arbeitet sie auch im Status einer vom Land Baden-Württemberg anerkannten Bildungseinrichtung (Jugend-)Kunstschule. Über ihre Träger ist sie auch als Einrichtung der Erwachsenenbildung anerkannt.

Am Ende der Studienjahre haben sich i.d.R. über 90% der Teilnehmer/innen des Vorstudiums und Orientierungsjahres einen festen Studien- oder Ausbildungsplatz in ihrem Interessensgebiet erarbeitet, etwa an einer Kunstakademie, einer Pädagogischen Hochschule, im Grafik-Design-Studium, im Kunsthandwerk oder einer anderen kunstnahen Berufssparte. Auch eine gute Klärung, ob Kunst wirklich das persönliche Berufsthema ist, kann in diesem Jahr so fundiert abgeschlossen werden, dass auch der Weg in andere Berufsfelder leicht und motiviert gegangen werden kann.

Modalitäten
Kosten/Leistungen:
Der Unterricht gliedert sich in 30 Unterrichtswochen mit ca. 750 Unterrichtseinheiten. Hinzu kommen das Freistudium und ein Praktikum. In der Ferienzeit von Baden-Württemberg und an Feiertagen findet i.d.R. kein Unterricht statt. Zum Studienbeginn erhalten die Teilnehmer/innen einen genauen Jahresunterrichtsplan.
Die Teilnahmegebühr beträgt monatlich 310,- Euro und ist 10 Monate von Oktober bis Juli jeweils zum 15. d.M. per Lastschrifteneinzug zu zahlen. In der Gebühr sind die Kosten für alle Standardmaterialien (außer Mal- bzw. Grafikpapiere) und das Honorar für rd. 25 Modellstunden (Akt, Figur, Portrait) enthalten. Auch die Kosten für Museums- bzw. Künstlerbesuche, Vorträge und Exkursionen in der Region sind mit der Gebühr abgedeckt.
Außerhalb des Unterrichts steht jedem/jeder Teilnehmer/in ein eigener Arbeitsplatz in einem Gemeinschaftsatelier zur Verfügung (täglich von Mo. bis Fr. bis 20 Uhr und (!) nach Vereinbarung auch darüber hinaus). Arbeitsplätze für digitale Bildbearbeitung (Foto, Video) und ein Internetzugang, das Fotolabor bzw. -Studio der Kunstschule und weitere Ateliers stehen nach dem Absolvieren der technischen Einführungsworkshops ebenfalls zur freien, kostenlosen Nutzung zur Verfügung, wenn sie nicht für anderen Unterricht benötigt werden.
Hinzu kommen einmalig noch die Kostenpauschale für den Papier-Jahresbedarf (verschiedene Papierformate und Qualitäten für die künstlerische Arbeit) im Wert von ca. 85,- Euro und die Kosten für die Grundausstattung der persönlichen Werkzeugbox, die zu Beginn des Orientierungsjahres an alle Teilnehmer /innen ausgehändigt wird. Die Bestückung der Box kann aber auch mit eigenen Werkzeugen u. Materialien erfolgen, wenn diese in ihrer Qualität mit den erforderlichen Standards übereinstimmen. Eine über die Kunstschule bezogene Grundausstattung wird zum Einkaufspreis abgerechnet. Der Wert einer komplett gestellten Werkzeugbox beträgt rund 140,- Euro. Die genauen Kosten je Teilnehmer/in werden ausgerechnet und einmalig zusätzlich mit der 2ten Gebührenrate abgebucht.
Weitere Kosten im Verlauf des Jahres entstehen für eine einwöchige Studienfahrt nach Berlin und für Aufwendungen zusätzlicher* Materialien, Werkzeuge und Fertigungskosten. (*Diese können anfallen im Rahmen der individuellen Freiarbeit im Teilnehmeratelier, bei der Erstellung des persönlichen Abschlussprojekts oder für besondere Materialien, wenn diese von dem/der Teilnehmer/in gesondert gewünscht werden und nicht als Standardunterrichtsmaterialien von der Kunstschule vorgesehen sind.)
Das Vorstudium und Orientierungsjahr ist vom Arbeitsamt Offenburg als berufsvorbereitende Maßnahme anerkannt. Somit können die Teilnehmer/innen in der Regel einen Anspruch auf Kindergeld geltend machen. Eine Förderung über BAFÖG ist derzeit leider nicht möglich.
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Personen begrenzt, um den gesetzten Zielen intensiver Lernprozesse gerecht werden zu können.

Anmeldemodalitäten:
Das Mindestalter beträgt 18 Jahre, das Höchstalter 26 Jahre. Zur Anmeldung ist zunächst eine schriftliche Kurzbewerbung mit Angabe der Beweggründe für den Teilnahmewunsch und ein tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild erforderlich. Nach Eingang und Besprechung wird die Kunstschule die Vorlage einer Mappe anfordern, die einen Einblick in bildnerische Interessen, Tätigkeiten und Neigungen des/der Bewerbers/in ermöglicht. Dabei wird berücksichtigt, dass viele Interessenten/innen häufig noch am Anfang stehen oder vorwiegend in anderen musisch/künstlerischen Bereichen interessiert sind - etwa in der Bewegung, dem Theater, den Medien oder dem Schreiben - auch diese Interessen können in der Bewerbungsmappe gezeigt werden. Nach Sichtung der Mappe wird die Kunstschule zu einem persönlichen Gespräch einladen, wenn ein Gespräch für sinnvoll bzw. notwendig gehalten wird. Die in die engere Wahl gekommenen Bewerber/innen erhalten danach den ausführlichen Anmeldevertrag, der unterschrieben zurückgeschickt werden muss. Mit nachfolgender Bestätigung durch die Kunstschule ist die Anmeldung dann beiderseits verbindlich. Auf Wunsch kann die Kunstschule bei der Suche nach einer preiswerten Unterkunft in Offenburg behilflich sein, etwa in der eigenen Studentenetage der Kunstschule, über das Studentenwerk der Fachhochschule Offenburg oder über Privatvermietungen.

Eine Bewerbung für das Orientierungsjahr 2016/2017 ist ab sofort im Sekretariat der Kunstschule möglich, ebenso eine individuelle Beratung oder ein Informationsbesuch. Interessenten für spätere Jahre können sich bereits vormerken lassen!

Ansprechpartner in der Kunstschule: Heinrich Bröckelmann (Gesamtleitung Kunstschule) und Veronika Pögel (Bereichsleitung EKS)